Flughafen Berlin-Tegel

Flugradar Berlin

Alle Flüge mit dem Flugradar Berlin verfolgen, erlebe live die Starts und Ankünfte über flightradar.live





Wie funktioniert der Flugradar Berlin mit dem Skyscanner auf flightradar.live?

Wir geben dir hier ein paar Tipps wie du mit der oben dargestellten Karte vom Flughafen Berlin die Flugverfolgung aufnehmen kannst. Du siehst einen Ausschnitt des Luftraumes in Form einer Landkarte, dem Skyscanner. Hier auf flightradar.live siehst du einen Ausschnitt von Europa oder einen Flughafen. Dies hängt narülich davon ab, welche Seite du gerade angewählt hast. Auf dieser Seite wird dir aktuell der Flughafen Berlin angezeigt. Um eine grössere Sicht des Flugradars zu erhalten, kannst du oben in der linken Ecke mit dem „+“- respektive dem „-“-Zeichen deine Ansicht anpassen. Wenn du den Luftraum über Berlin verschieben möchtest reicht ein Klick. Mit der gedrückten Maustaste kannst du die Karte verschieben. Der Skyscanner passt sich dabei entsprechend deinen Wünschen an. Schaust du dir die Flugverfolgung auf flightradar.live über dein Mobiltelefon an, kannst du den Flugradar einfach mit zwei Fingern verschieben. Hinaus oder hinein vergrössern funktioniert ganz einfach. Achte dabei darauf, dass du die Finger nicht zu nah beieinander hältst, andernfalls wird anstatt des Skyscanners die ganze Seite verschoben.

Welche Fluginformationen werden dir auf dem Flugradar Berlin angezeigt?

Möchtest du einen Flug verfolgen am Flughafen Berlin, wird dir, wenn du den Mauszeiger auf ein gelbes Flugzeug führst, die Flugnummer angezeigt. Wenn du auf das Flugzeug klickst öffnet sich links vom Flugradar ein Menü. Zuoberst wird dir auf dem Skyscanner der Flugzeugtyp angezeigt. Bei einem Klick auf das Bild kannst du das Flugzeugbild im Vollbildmodus anschauen. Teilweise sind auch mehrere Bilder zum selben Flugzeugtyp vorhanden. Unterhalb des Bildes findest du wieder die Flugzeugbezeichnung sowie die Fluggesellschaft. Interessant für die Flugverfolgung mit dem Flugradar Berlin sind die Angaben, die dir im Skyscanner im grauen Bereich angezeigt werden. Informationen zur Flugstrecke, die Abflugs- und die Ankunftszeiten sowie den aktuellen Flugstatus findest du hier. Weitere Daten wie die Flughöhe, die Fluggeschwindigkeit und zum Flugradar findest du ebenfalls. Ganz zuunterst werden dir die Längen- und Breitengrade angezeigt.

Berlin-Tegel - Heimat von Air Berlin


Die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (Eigenschreibweise airberlin) ist die zweitgrößte deutsche und siebentgrößte europäische Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin und Basis auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Air Berlin PLC und Mitglied der Luftfahrtallianzen Oneworld und Etihad Airways Partners.

Geschichte

Gründung und erste Jahre


Nachdem der amerikanische Pilot Kim Lundgren im Zuge der Ölpreiskrise seine Arbeit bei der Pan Am verlor, gründete er im Juli 1978 die Air Berlin Inc. als Charterfluggesellschaft unter Zulassung durch die FAA im US-Bundesstaat Oregon, da nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 nur Flugzeuge der Siegermächte West-Berlin anfliegen durften. Offizieller Sitz der Air Berlin USA war Miami in Florida, das zeitweise auch von Berlin aus angeflogen wurde.

Der erste Flug der Gesellschaft führte am 28. April 1979 mit einer Boeing 707 von Berlin nach Palma de Mallorca. 1981 wurden die beiden 707 durch zwei kleinere Boeing 737 ersetzt. Air Berlin spezialisierte sich auf Ziele rund um das Mittelmeer, Palma war lange Zeit das meistangeflogene Ziel der Gesellschaft.

Wachstum nach der Wiedervereinigung Deutschlands


Nach der deutschen Einheit fiel auch die Lufthoheit der Alliierten, sodass ein Zulassungswechsel zum Luftfahrt-Bundesamt notwendig wurde. Am 16. April 1991 wurde die Gesellschaft zur Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs KG umfirmiert. In der Folgezeit änderte der Geschäftsführer Joachim Hunold das Unternehmensprofil grundsätzlich.

1998 bot Air Berlin erstmals zehn Prozent der Sitzplatzkapazität direkt ohne Pauschalarrangement eines Veranstalters an, gleichzeitig startete ein täglicher Mallorca-Shuttle von Berlin, Düsseldorf und Paderborn. Mit zehn Flugzeugen wurden von neun deutschen Flughäfen sowie von Luxemburg aus Urlaubsziele um das Mittelmeer bedient. Seit 1999 ist Air Berlin Mitglied der IATA. Bis 2001 stieg der Anteil der direkt verkauften Sitzplätze auf ein Viertel. Mit 25 Maschinen vom Typ Boeing 737-800 wurden von 14 deutschen Flughäfen Ferienziele angeflogen. Als Reaktion auf die aufkommenden Billigfluggesellschaften begann Air Berlin im September 2002 damit, unter der Bezeichnung „City-Shuttle“ Verbindungen zu europäischen Großstädten mit hohem touristischen Aufkommen anzubieten.

2004 erwarb Air Berlin 24 Prozent der Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft Niki. Im Februar 2010 stockte Air Berlin ihre Anteile an Niki auf 49,9 Prozent auf.

Die Fluggesellschaft Germania, die seinerzeit 577 Mitarbeiter beschäftigte und über eine Flotte von 44 Flugzeugen verfügte, sollte Ende 2005 durch einen Managementvertrag an Air Berlin gebunden werden. Vorbild hierfür war die bereits bestehende Partnerschaft der Air Berlin mit Niki. Bereits Mitte 2004 gingen beide Gesellschaften erstmals aufeinander zu – Air Berlin mietete Flugzeuge von Germania, im Gegenzug stellte Germania die von beiden Gesellschaften stark umkämpften Flüge nach Zürich und Wien ein. Der Vertrag kam jedoch nicht zustande. Die Erbengemeinschaft der Germania konnte sich Anfang März 2008 nicht über eine Übernahme durch Air Berlin einigen, Germania blieb daher eigenständig.

Börsengang und Übernahme der dba


Zum 1. Januar 2006 änderte Air Berlin ihre Unternehmensform von einer GmbH & Co. KG in eine Limited & Co. KG und überführte dabei die GmbH in eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht (PLC). In diesem Fall ist die PLC, anstelle einer deutschen juristischen Person, ausländischer persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) der deutschen KG. Als Grund für diese Änderung wurden bilanzrechtliche Vorteile und bessere Abschreibungsmöglichkeiten sowie die Umgehung der Unternehmensmitbestimmung genannt.

Der Börsengang der Air Berlin war zunächst für den 5. Mai 2006 angesetzt. Das Volumen für diesen von der Commerzbank, Morgan Stanley und Shearman & Sterling organisierten Vorgang betrug 870 Millionen Euro. Am 4. Mai 2006 wurde der Börsengang jedoch verschoben. Offizielle Gründe wurden nicht angegeben. Gerüchten zufolge wurden im Vorfeld nicht genügend Aktien gezeichnet, da die Preisspanne von 15 Euro bis 17,30 Euro zu hoch angesetzt worden sei. Am 10. Mai 2006 wurde der Preis dann mit 12 Euro je Aktie bekanntgegeben, woraus sich ein Gesamterlös von 510 Millionen Euro ergab, also rund 360 Millionen Euro weniger als geplant. Die meisten Aktien hielt der Geschäftsführer der Air Berlin. Die Erstnotierung fand am 11. Mai 2006 statt. Nach dem Börsengang befanden sich 38,41 Prozent im Streubesitz, 16,36 Prozent bei der Deutschen Bank, 8,58 Prozent bei der Ringerike Luftfahrtbeteiligung, 8,40 Prozent bei Hans Joachim Knieps und weiteren Investoren.

Im August 2006 übernahm die Air Berlin PLC die deutsche Fluggesellschaft dba von der Intro Verwaltungs GmbH und der Aton GmbH, deren Preis laut dem Nachrichtenmagazin Focus 120 Millionen Euro betragen haben soll. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln beglichen. Zusammen kamen beide Fluggesellschaften 2006 auf ein Passagieraufkommen von 19,7 Millionen nach 17,5 Millionen im Vorjahr. Daran hatte Air Berlin einen Anteil von gut 15,2 Millionen und dba einen Anteil von knapp 4,5 Millionen. Die Marke dba wurde bis April 2007 vom Markt genommen. Die Flugpläne der beiden Gesellschaften wurden mit Beginn des Sommerflugplans 2007 aufeinander abgestimmt; bereits seit November 2006 flogen Teile der Flotte der ehemaligen dba in den Farben von Air Berlin mit dem Zusatz als kleiner Sticker neben der vorderen linken Einstiegstür „powered by dba“. Diesen Sticker fand man auch an jedem Flugzeug der dba. Die dba
existierte zunächst als eigenständige Tochtergesellschaft weiter und betrieb neun Flugzeuge. Nachdem die Verwaltung und die Technik der dba schon aufgelöst und von Air Berlin übernommen worden waren, wurde zum 30. November 2008 der Flugbetrieb komplett eingestellt. Bedingt durch einen Warnstreik der dba-Flugbegleiter am 14. November 2008 entzog Air Berlin der dba alle Flugaufträge und legte so den dba-Flugbetrieb noch am selben Tag still; den Arbeitnehmern wurden Stellen bei Air Berlin angeboten.

Übernahme von LTU und Beteiligung an Belair


Am 27. März 2007 wurde die Übernahme der deutschen Traditionsgesellschaft LTU durch Air Berlin bekanntgegeben. Der Name LTU sollte damals im Langstreckenverkehr bestehen bleiben, die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge gingen komplett im damit weiter wachsenden Streckennetz der Air Berlin auf. Des Weiteren wurde die Bemalung der Air-Berlin-Flotte an die damals noch kurz zuvor neu eingeführte Bemalung von LTU angepasst. Von Seiten des Bundeskartellamts wurden zunächst Bedenken hinsichtlich der Übernahme angemeldet. Am 8. August 2007 genehmigte das Kartellamt die Übernahme der LTU jedoch ohne Auflagen. Im November 2007 übernahm Air Berlin alle europäischen Flugrouten der LTU. Die ehemaligen Flüge der LTU in Nicht-
EU-Länder wurden mit LTU-Flugzeugen unter AB-Flugnummern bedient. Der letzte Langstreckenflug unter LTU-Flugnummer wurde am 17. Juni 2009 durchgeführt. Zwischenzeitlich hatte Air Berlin bekanntgegeben, die Marke LTU nicht weiter zu nutzen, die verbliebenen Flugzeuge wurden umlackiert.

Ebenfalls 2007 erwarb Air Berlin eine 49-prozentige Beteiligung an der Schweizer Fluggesellschaft Belair Airlines. Die Beteiligung wurde am 21. August 2007 von den deutschen und Schweizer Kartellämtern und von der EU-Kommission genehmigt. Durch die Beteiligung verstärkte Air Berlin seine Aktivitäten auf den internationalen Strecken ab der Schweiz. Der bisherige Alleineigentümer Hotelplan erhoffte sich Vorteile durch die Integration der Belair in den Vertrieb und die Logistik der Air Berlin. Im November 2007 übernahm Air Berlin alle europäischen Flüge der Belair, während die Maschinen der Belair die Bemalung der Air Berlin bekamen. Alle Strecken aus der Schweiz in Nicht-EU-Länder werden unter 4T-Flugnummer und mit Belair-Fluggerät operiert. Die Langstreckenflüge der Belair sind zum Sommer 2009 eingestellt worden, die hierfür genutzten Boeing 757 und 767 wurden ausgemustert. Außerdem übertrug Air Berlin die im Jahr 2007 vereinbarte Option auf den 51-Prozent-Anteil an der Belair einer Schweizer Stiftung. Am 29. Oktober 2009 wurde diese Stiftung neue Eigentümerin der 51 Prozent der Belair, indem sie die Option gegenüber Hotelplan ausübte. Der Anteil der Air Berlin an Belair blieb unverändert bei 49 Prozent, wobei Air Berlin von der Stiftung eine Option auf den Erwerb der 51 Prozent eingeräumt wurde.

Am 20. September 2007 gab Air Berlin bekannt, mit Condor eine weitere deutsche Fluggesellschaft übernehmen zu wollen. Die Thomas Cook Group, Hauptanteilseigner der Condor, wollte dazu bis zum 10. Februar 2009 ihre Anteile an Condor Flugdienst in Air Berlin einbringen und sollte im Gegenzug mindestens 500 Millionen Euro in bar und Aktienanteile an Air Berlin erhalten. Das Bundeskartellamt hatte die Prüfungsfrist mehrmals verlängert. Der Antrag auf Genehmigung der Fusion wurde jedoch am 11. Juli 2008 durch Air Berlin und den Reiseveranstalter Thomas Cook wegen „erheblich veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen“ zurückgezogen.

Mitte Dezember 2007 stellte Air Berlin ihren Mitarbeitern ein neues Logo inklusive neuem Corporate Design auf Basis der noch von LTU kurz vor deren Übernahme eingeführten Flugzeugbemalung vor. Der Grundstil in rot/weiß blieb dabei erhalten, der Rot-Ton wurde jedoch heller und die Form- und Schriftsprache moderner gestaltet. Offiziell wurde das Logo am 7. Januar 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Air-Berlin-Schriftzug wird nunmehr klein- und zusammen geschrieben. Ergänzt wird das Logo teilweise durch den Slogan „Your Airline“ (englisch für „Deine Fluggesellschaft“).

Fusionsgespräche mit TUIfly


Im September 2008 bestätigte Air Berlin Fusionsgespräche mit dem Wettbewerber TUIfly, ergänzte die Nachricht jedoch um den Hinweis, „mit allen“ zu sprechen. Air Berlin flog bereits bis 2007 für TUIfly viele Flüge mittels eines Codeshare-Abkommens. Ende März 2009 besiegelten Air Berlin und TUI Travel für ihr deutsches Fluggeschäft eine langfristig ausgerichtete strategische Allianz. Eine Überkreuzbeteiligung der beiden Gesellschaften von ursprünglich jeweils 19,9 Prozent wurde beim Bundeskartellamt zur Genehmigung angemeldet. Nach
Bedenken desselben wurde diese Überkreuzbeteiligung nicht umgesetzt. Stattdessen übernahm TUI Travel über eine Tochtergesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung im Oktober 2009 einen Anteil von 9,9 Prozent an Air Berlin.

Am 29. März 2009 wurde bekannt, dass die ESAS Holding des türkischen Industriellen Ali Sabancı einen Anteil von 15,3 Prozent an Air Berlin von der Schweizer Großbank UBS übernehmen
wolle. Die ESAS Holding gehört zur Sabancı Holding der türkischen Industriellenfamilie Sabancı und ist auch Mehrheitseignerin der Pegasus Airlines. Nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt übernahm die ESAS Holding den Anteil am 27. April 2009.[

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung gab Air Berlin am 4. Juni 2009 6.571.700 neue Aktien an institutionelle und qualifizierte Investoren aus. Eine weitere Kapitalerhöhung um 4,5 Millionen neue Aktien folgte am 9. Juni 2009. Von diesen 4,5 Millionen Aktien wurden 4 Millionen Aktien von der ESAS Holding, 350.000 Aktien vom Chairman des Board of Directors der Air Berlin, Johannes Zurnieden, sowie 150.000 Aktien vom CEO der Air Berlin, Joachim Hunold, erworben. Der Londoner Hedgefonds Blue Bay Asset Management hat Ende August 2009 Anteile an einer Wandelanleihe der Air Berlin erworben. Bei einer Umwandlung in Aktien würde Blue Bay auf einen Stimmrechtsanteil von 5,2 Prozent kommen.

Ebenfalls 2009 berief Air Berlin Hartmut Mehdorn nach seinem Ausscheiden bei der Deutschen Bahn in den Aufsichtsrat des Unternehmens.

Mit Beginn des Winterflugplans 2009/10 am 25. Oktober 2009 übernahm Air Berlin das Städte-Streckennetz der TUIfly von 117 Strecken, 55 davon in Italien. Hierfür vercharterte TUIfly für die Wintersaison 2009/10 zunächst 13 und ab Sommer 2010 dann 14 Flugzeuge über einen langfristigen Leasingvertrag inklusive Besatzungen an Air Berlin. Das Bundeskartellamt genehmigte die Übernahme des Städteflugnetzes durch Air Berlin.

Beitrittserklärung zur Luftfahrtallianz Oneworld


Air Berlin wollte seinen langjährigen Kooperationspartner, die österreichische Fluggesellschaft Niki, komplett in das eigene Unternehmen einbinden. Dazu beabsichtigte Air Berlin, seine Beteiligung von damals 24 Prozent stufenweise auf eine kontrollierende Beteiligung von bis zu 100 Prozent aufzustocken. In einem ersten Schritt erfolgte eine Aufstockung
von 24 auf 49,9 Prozent. Der Privatstiftung Lauda wurde aufgrund einer ihr eingeräumten Put-Option die restlichen 50,1 Prozent ihrer Beteiligung an Niki an Air Berlin übertragen. Die vollständige Übernahme beantragte Air Berlin im März 2010 bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde. Am 7. Mai 2010 zog diese den Prüfungsantrag beim Kartellgericht zurück und hat somit die Freigabe für die Beteiligungserhöhung von Air Berlin an Niki nach österreichischem Kartellrecht erteilt.

Im März 2010 erweiterte Air Berlin ihr Angebot für Geschäftsreisende mit dem Programm business points, welches sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen richtete. Mit Stand August 2012 zählte das business-points-Programm mehr als 10.000 Teilnehmer.

Im Juli 2010 wurde bekanntgegeben, dass sich Air Berlin der weltweiten Luftfahrtallianz Oneworld anschließt. Die Vollmitgliedschaft trat am 20. März 2012 in Kraft. In Vorbereitung auf den Beitritt vereinbarte Air Berlin mit American Airlines und Finnair die Durchführung von Flügen im Rahmen von Codeshare-Abkommen ab dem Winterflugplan 2010/11. Durch die Zusammenarbeit mit American Airlines erhalten Passagiere der Air Berlin den Zugang zum amerikanischen Markt, während mit Finnair Codeshare-Flüge nach Helsinki und innerhalb Europas angeboten werden.

Gemeinsam mit der kick-media AG, einem Unternehmen des Medienmanagers Alexander Elbertzhagen, gründete Air Berlin im September 2010 die Follow Me Entertainment GmbH. Das Joint Venture widmet sich der individuellen Vermarktung von Bild- und Tonträgern, Büchern, Games sowie Events, Konzerten, Tourneen und Sponsoring.

Kooperation mit Etihad Airways


Am 21. März 2011 wurde der Grundstein für den ersten Wartungshangar auf dem Flughafen Berlin Brandenburg gelegt. Air Berlin, die den Hangar gemeinsam mit Germania nutzen wird, verdoppelt so die Wartungskapazität der Airberlin Technik in Berlin.

Zum 1. April 2011 integrierte Air Berlin die im August 2007 übernommene LTU vollständig. Es gibt seither nur noch einen Flugbetrieb und sämtliche Technikbetriebe der Airberlin Group wurden in der neuen Gesellschaft Airberlin Technik GmbH zusammengefasst. Mit der Auflösung des Air Operator Certificate der LTU wurden auch deren Flugzeuge, unter anderem zehn Airbus A330-200 sowie drei A330-300, in die Flotte der Air Berlin integriert. Ebenfalls im April 2011 wurden neue Strecken vom Düsseldorf Airport eröffnet.

Seit Mai 2011 bietet Air Berlin Nonstop-Verbindungen von Berlin-Tegel nach New York City an und bedient diese Langstrecke seitdem viermal wöchentlich.

Am 15. Juni 2011 vereinbarte Air Berlin mit British Airways in Vorbereitung auf den Oneworld-Beitritt ein weiteres Codeshare-Abkommen ab Juli 2011. Das Kooperationsabkommen umfasst mehr als 40 Verbindungen auf den Europa-Strecken beider Gesellschaften. Weitere neue Strecken wurden durch Codeshare-Abkommen mit Iberia, der heute nicht mehr existierenden Malév und Royal Jordanian erschlossen. Seit Juni 2011 kooperiert zudem InterSky mit Air Berlin.

Im August 2011 wurde infolge anhaltender Verluste ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm bekanntgegeben. Neben einer Verkleinerung der Flotte wurden in der Folge auch diverse Strecken gestrichen. Beispielsweise wurde nach und nach ein Großteil der Routen nach London eingestellt, beispielsweise aus München. Einige kleine Stationen wie Erfurt-Weimar und Dortmund wurden zum 1. November 2012 ganz aufgegeben.

Einen personellen Wechsel an der Unternehmensspitze gab es mit dem Rücktritt des Gründers und CEOs Joachim Hunold zum 1. September 2011. Er übergab sein Amt an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, der das Unternehmen übergangsweise bis Januar 2013 führte und dann von Wolfgang Prock abgelöst wurde. Ebenfalls September 2011 wurde ein Effizienzprogramm mit dem Namen „Shape & Size“ (dt. Form & Größe) präsentiert. Neben den bereits bekannt gewordenen Streckeneinstellungen wird auch die Flotte um etwa 10 Prozent reduziert. Insgesamt soll das Geschäftsmodell vom Bereich der Billigflüge weg und mehr hin zu den anderen Säulen Linien- (zu höheren Preisen) und Urlaubsflüge orientiert werden.

Seit September 2011 kooperiert Air Berlin mit der italienischen Fluggesellschaft Meridiana und bietet mit ihr zusammen seit dem 30. Oktober 2011 Flüge von Italien nach Deutschland an.

Im November 2011 wurde unter dem Namen Air Berlin Turkey eine neue Marke eingeführt. Dieses Produkt ging aus einer Kooperation zwischen Air Berlin und Pegasus Airlines (die auch die Flüge unter dieser Marke durchführte) hervor und deckte den Charterflug-Markt zwischen Deutschland und der Türkei ab. Pegasus Airlines ist die größte private Fluggesellschaft der Türkei und über die ESAS Holding mit 16,5 Prozent an Air Berlin beteiligt.

Im 3. Quartal 2011 betrug der Umsatz der Gesellschaft 1,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 11 Prozent entsprach. Der operative Gewinn brach jedoch um fast 50 Prozent auf noch 97 Millionen Euro ein. In der Folge sollte durch eine neue Anleihe weiteres Kapital beschafft werden. Im November 2011 begannen zudem eine Werbekampagne und umfangreiche interne Vorbereitungen zum Beitritt in die Luftfahrtallianz oneworld.

Am 3. November 2011 gab Air Berlin in einer Pressemitteilung bekannt, dass der gegenwärtige COO Christoph Debus die Firma zum Jahresende aus persönlichen Gründen verlässt und durch den bisherigen Chief Maintenance Officer Helmut Himmelreich ersetzt wird. Für Himmelreich rückte sein Stellvertreter Marco Ciomperlik nach. Ebenfalls im November 2011 übernahm Air Berlin die restlichen 50,1 Prozent der Anteile an Niki im Rahmen der Ablösung eines Kredits und wurde damit Alleineigentümer der Gesellschaft. Der Markenname soll erhalten bleiben, Niki Lauda wurde ein Posten im Verwaltungsrat der Air Berlin zugesprochen.

Am 19. Dezember 2011 teilte Air Berlin mit, dass die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways für 73 Millionen Euro ihren Anteil von 2,99 auf 29,21 Prozent aufstockt und damit zum größten Einzelaktionär der Gesellschaft wird. Während dies für die finanziell angeschlagene Air Berlin eine wirtschaftliche Entlastung bedeutet, will Etihad von deren
europäischem Streckennetz profitieren. Das gemeinsame Streckennetz von Etihad Airways und Air Berlin umfasst 239 Ziele in 77 Ländern. Ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München stehen durch tägliche Direktflüge insgesamt 42 Verbindungen pro Woche nach Abu Dhabi, der Heimatbasis von Etihad, zur Verfügung. Von dort aus bestehen Weiterflugmöglichkeiten zur Arabischen Halbinsel, nach Asien, Afrika und Australien.

Beitritt zur Oneworld Alliance


Air Berlin fliegt seit Januar 2012 siebenmal wöchentlich nonstop von Berlin nach Abu Dhabi. Die neue Flugverbindung ist auch Auftakt des Codeshare-Abkommens zwischen Air Berlin und Etihad Airways. Seit März 2012 kooperieren auch die Vielfliegerprogramme Topbonus und Etihad Guest. Im Juni 2012 schlossen sich der Kooperation bei den Bonusprogrammen auch
airberlin business points und Etihad Airways Business Connect für kleine und mittelständische Unternehmen an.

Am 20. März 2012 wurde der angekündigte Beitritt zur Luftfahrtallianz oneworld offiziell vollzogen. Das erweiterte globale Netzwerk umfasst nun über 800 Ziele in 150 Ländern. Gleichzeitig zum Beitritt zur Oneworld Alliance führte Air Berlin den Platinum-Status für ihr Vielfliegerprogramm ein.

Im Mai 2012 präsentierte Air Berlin ihre neue Tarifstruktur YourFare. Buchbar sind die Tarife JustFly, FlyClassic und FlyFlex für Flüge seit dem 1. Juli 2012. Jede dieser Stufen beinhaltet zu unterschiedlichen Preisen verschiedene Leistungsumfänge, beispielsweise bezüglich der Höhe der Freigepäckmenge.

Am 18. Dezember 2012 gab Air Berlin bekannt, das Vielfliegerprogramm Topbonus in die neue Topbonus Limited auszugliedern. Die Etihad Airport Services L.L.C. wurde mit 70 Prozent Anteil größter Anteilseigner der neuen Gesellschaft, während Air Berlin 30 Prozent behielt. Als Kaufpreis für das Vielfliegerprogramm erhielt Air Berlin
184,4 Millionen Euro von Etihad.

Weitere Entwicklung


Am 7. Januar 2013 gab Air Berlin einen CEO-Wechsel bekannt. Der Österreicher Wolfgang Prock, bisheriger Chief Strategy and Planning Officer, löste Hartmut Mehdorn als Chief Executive Officer ab, der übergangsweise in der Position seit dem 1. September 2011 tätig war.

Ebenfalls im Januar 2013 wurde bekannt, dass im Zuge der bereits seit geraumer Zeit laufenden Restrukturierungsmaßnahmen etwa 900 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen und für die restliche Belegschaft ein Gehaltsverzicht in Höhe von fünf Prozent vorgesehen ist. Einige Wochen später wurde verlautbart, dass das Drehkreuz auf dem Flughafen Nürnberg, wo bisher zahlreiche saisonale Urlaubsflüge gebündelt wurden, im Winterflugplan 2013/2014 nicht mehr fortgeführt werden wird und man sich zukünftig auf Direkt- statt Umsteigeverbindungen im
Urlauberverkehr konzentriere.

Mit der Aufnahme der neuen und bisher einzigen Verbindung zwischen Berlin und Chicago ab dem 23. März 2013 nutzt Air Berlin das Drehkreuz der American Airlines für Anbindungen innerhalb der USA. Zudem wurden die Frequenzen nach New York, Los Angeles und Miami erneut aufgestockt. Zeitgleich wurden jedoch die saisonalen Nonstop-Flüge nach Las Vegas, San Francisco und Vancouver gestrichen.

Im März 2013 wurde die Auflösung des Joint Ventures „Air Berlin Turkey“ bekannt gegeben, das Ende 2011 mit Pegasus Airlines eingegangen worden war.

Mit Stand August 2013 befanden sich nach mehreren Verkäufen lediglich noch zehn Flugzeuge im Eigentum der Air Berlin, der Rest der Flotte wurde per Flugzeugleasing oder Sale-Lease-Back betrieben, was jedoch auch bei anderen Fluggesellschaften üblich ist.

Am 28. April 2014 veröffentlichte das Unternehmen nach mehreren Verzögerungen die Umsatzzahlen des Vorjahres und musste einen Rekordverlust von 315,5 Millionen Euro eingestehen, der weitgehend vom größten Anteilseigner Etihad Airways in Form einer unbefristeten nachrangigen Wandelanleihe über 300 Millionen Euro ausgeglichen wurde. CEO Wolfgang Prock-Schauer kündigte eine „fundamentale Neustrukturierung“ an, nannte aber noch keine Details. Die Aktie des Unternehmens war bis zum 23. Juni 2014 Mitglied im SDAX.

Am 26. September 2014 wurde bekannt gegeben, dass Air Berlin 18 von 25 ausstehenden Boeing 737-800 sowie alle 15 bestellten 787-9 storniert hat.

Am 10. Oktober 2014 gab das Luftfahrt-Bundesamt bekannt, 34 für den Winterflugplan 2014 geplante Codeshare-Verbindungen von Air Berlin und Etihad nicht mehr zu genehmigen, am 16. Oktober 2014 wurden diese dann aber, zumindest für den Winterflugplan 2014/2015, doch genehmigt. Etihad Airways hatte kurzfristig eine eigene Luftfahrt-Allianz Etihad Airways Partners ins Leben gerufen, um die Probleme der Genehmigung zu lösen. Ende Oktober 2014 wurde bekannt, dass im Laufe des Jahres 2015 ohne Kündigungen 200 weitere Stellen eingespart werden sollen. Am 3. November 2014 wurde der Rücktritt von CEO Wolfgang Prock bekannt, sein Nachfolger wurde zum 1. Februar 2015 Stefan Pichler. Im Dezember 2015 untersagte das Verwaltungsgericht Braunschweig zunächst einige der geplanten Codeshare-Verbindungen mit Etihad, ein Großteil der Verbindungen wurde am 14. Januar 2016 jedoch durch das
Niedersächsische Oberverwaltungsgericht wieder genehmigt.

Verschärfung der wirtschaftlichen Situation


Aufgrund gesunkener Nachfrage wurde im Oktober 2015 die Einstellung aller Flüge nach Russland zum Frühjahr 2016 angekündigt. Im November 2015 gab Air Berlin bekannt, dass das Drehkreuz Flughafen Palma de Mallorca im Sommer 2016 eingestellt werde und die von dort aus bedienten Strecken zum spanischen sowie portugiesischen Festland bis dahin schrittweise gestrichen werden.

Seit Juli 2016 besitzt Air Berlin keine eigenen Flugzeuge mehr. Um Kosten zu senken werden stattdessen alle Flugzeuge geleast. Leasing ist in der Luftfahrtbranche üblich, gar keine eigenen Flugzeuge zu unterhalten ist jedoch eher unüblich. Ab 2019 ist durch die neue Leasingbilanzierung IFRS 16 eine wesentliche Verschlechterung der Bilanzkennzahlen zu erwarten. Ferner werden die laufenden Leasingraten den Cashflow belasten, und die Flugzeuge können nicht mehr als Kreditsicherheit dienen. Air Berlin beabsichtige bis Ende 2016[veraltet] die Harmonisierung der Flotte mittels Komplettumstellung auf die Airbus-A320-Familie, was durch die vorherige Umstellung aufs Leasing vereinfacht werde. Die Kapazitäten wurden verglichen mit dem Vorjahr um fast zehn Prozent gesenkt. Air Berlin leidet unter dem harten Wettbewerb im Luftverkehr und unter der verspäteten Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg.

Air Berlin war seit dem Börsengang im Jahr 2006 kaum rentabel gewesen. Bis 2016 hatten sich innerhalb dreier Jahre 1,14 Milliarden Euro Schulden angesammelt. Am 28. September 2016 erklärte Air Berlin, nachdem bereits vorab Medien verschiedentlich berichtet haben, eine „tiefgreifende Restrukturierung“ des Konzerns. Kern der geplanten Restrukturierung ist, dass die Gesellschaft ein „spezialisierter Network Carrier“ mit Konzentration auf Langstreckenflüge von Berlin und Düsseldorf aus mit auf 75 Flugzeuge reduzierter Kernflotte werden soll. Das touristische Geschäft wird gemäß der Pläne mit 35 oder bis 60 Flugzeugen in einer separaten Geschäftseinheit zusammengefasst werden. Zudem werden insgesamt bis zu 40 Flugzeuge an die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines verleast, die ab dem Sommerflugplan 2017 für diese eingesetzt werden sollen. Damit einhergehend ist die Entlassung von bis zu 1200 Arbeitnehmern (Vollzeitäquivalent) geplant.

Im Oktober 2016 gab Air Berlin Entlassungen bei ihrer Wartungstochter Airberlin Technik bekannt. Neben der Streichung von 500 Stellen in diesem Bereich werden die Wartungsstandorte Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Nürnberg komplett geschlossen.

Im Dezember 2016 gab das Unternehmen bekannt, die Tochtergesellschaft Niki an Etihad Airways zu veräußern. Die Flugrouten nach Südeuropa, darunter auch die traditionelle Route nach Mallorca, sollen ebenfalls an Niki/Etihad verkauft werden. Air Berlin will sich künftig auf Geschäftsreisende und Urlaubsflüge über den Atlantik konzentrieren. Die Vereinbarung soll somit das Geschäftsmodell vereinfachen und Air Berlin frisches Geld für die weitere Restrukturierung liefern. Im Februar 2017 löste der ehemalige CEO von Germanwings Thomas Winkelmann Stefan Pichler ab.

Zum Ende des Sommerflugplans 2017 soll der Betrieb der Schweizerischen Tochtergesellschaft Belair eingestellt werden. Alle Airbus A320-200 der Gesellschaft gehen an Niki Luftfahrt.

Flugziele


Air Berlin fliegt von ihren Drehkreuzen Düsseldorf und Berlin-Tegel hauptsächlich Ziele in ganz Europa sowie in Nordafrika und Israel an. Interkontinental werden Städte in Nord- und Mittelamerika bedient.

Codesharing
Air Berlin unterhält Codeshare-Abkommen mit folgenden Fluggesellschaften: (oneworld-Mitglieder sind mit * gekennzeichnet):
Air Baltic, Air Serbia, Air Seychelles, Alitalia, American Airlines*, Bangkok Airways, British Airways*, Bulgaria Air, Darwin Airline, Etihad Airways, Finnair*, Hainan Airlines, Iberia*, Japan Airlines*, Jet Airways, Meridiana, Pegasus Airlines, Royal Jordanian*, S7 Airlines*, SriLankan Airlines*, Virgin Australia.

Flotte


Mit Stand Mai 2017 besteht die Flotte der Air Berlin aus 123 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 9,3 Jahren.

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